Tarifvertrag ngg lohntabelle bayern


Wo es dich gibt, spielt der Betriebsrat eine wichtige Rolle bei der Beilegung von Streitigkeiten, bevor er vor Gericht kommt. Einzelne Arbeitnehmer sowie Betriebsräte und Gewerkschaften haben das Recht, einen Fall vor Gericht zu bringen. Die Gewerkschaften hingegen haben kein Recht, kollektive Forderungen (Verbandsklagerecht) zu vertreten – das richtige Recht zu bekommen, ist eine seit langem bestehende Gewerkschaftsforderung. Darüber hinaus arbeiten trilaterale Allianzen im Facharbeiterverkehr auf regionaler und lokaler Ebene. Was die Flüchtlinge betrifft, so haben die Sozialpartner in der Metall-, Chemie- und Druckbranche ihre Tarifverträge über die Integration und Ausbildung von schularmen Schulhebeln auf Flüchtlinge ausgeweitet. Paragraf 9 des Grundgesetzes (Garantie der Vereinigungsfreiheit) gilt auch für Arbeitgeberorganisationen. Wie bei den Gewerkschaften haben die Arbeitgeberorganisationen das Recht, Tarifverhandlungen zu führen, wenn sie von ihren Mitgliedern dazu betraut werden und tariflich als gesetzliche Aufgabe bezeichnet wird (Abschnitt 2 des Tarifgesetzes). Es gibt keine weiteren gesetzlichen Regelungen, die Kriterien für die Repräsentativität oder eine gesetzliche Verbandspflicht definieren. Lehrer fallen je nach Schultyp in Gehaltsgruppen, unabhängig davon, ob sie in einer staatlichen oder privaten Schule und ihrem Fachgebiet arbeiten. Lehrer an staatlichen Schulen werden in “Lohnstufen A12 bis A16” eingeteilt, da die überwiegende Mehrheit der Lehrer in Deutschland an staatlichen Schulen beschäftigt ist, basieren die meisten Verdienstzahlen auf diesen “Lohnnoten”.

Wer an einer Schule beschäftigt ist, kann sein Gehalt jedoch in den “Lohnbändern” im Tarifvertrag der Bundesländer (mit unterschiedlichen Regelungen in Berlin und Hessen) überprüfen. 2014 wurde mit dem Mindestlohngesetz eine permanente gesetzliche Mindestlohnkommission eingeführt, die über die künftige Erhöhung des Mindestlohns entscheidet. Die Kommission setzt sich aus drei Gewerkschaften, drei Arbeitgebervertretern und zwei wissenschaftlichen Sachverständigen zusammen. Ein Vorsitzender wird von den Sozialpartnern ernannt, bedarf aber der Zustimmung des Bundesarbeitsministers. Alle einzelnen Mitglieder werden alle fünf Jahre ernannt. Die Entscheidung wird alle zwei Jahre getroffen. Die Arbeitsaufsichtsbehörden der 16 Bundesländer prüfen Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz und der Zoll, eine Einheit des Bundesfinanzministeriums, kontrollieren die Einhaltung des gesetzlichen Mindestlohns (Mindestlohngesetz, MiloG), des Arbeitnehmerentsendegesetzes( ArbEntG), des Arbeitnehmerlassungsgesetzes (AÜG) und des Gesetzes gegen Schwarzarbeit